FDP fordert Transparenz und Zukunftsperspektive für das „Aquamobil“
Die FDP-Ratsgruppe dringt auf klare Informationen zum Verbleib und Zustand des städtischen Kunstwerks „Aquamobil“. Trotz eines Ratsbeschlusses vor sechs Jahren liegt bis heute kein vollständiges Kunstwerkverzeichnis vor.
Ratsherr Jörg Berghöfer betont: „Das Aquamobil ist Teil unserer städtischen Identität – Kunst gehört sichtbar in den öffentlichen Raum, nicht ins Depot.“
Sprecherin Valeska Hansen fordert von der Verwaltung endlich belastbare Fakten: „Wir wollen wissen, wie es um das Kunstwerk steht, was die Lagerung kostet und welche Optionen für eine Wiederaufstellung bestehen. Transparenz ist Voraussetzung für verantwortungsvolles Handeln.“
Die FDP setzt sich für einen offenen Umgang mit städtischem Eigentum und eine lebendige, frei zugängliche Kunst im öffentlichen Raum ein.
Anfrage der Ratsgruppe FDP vom 21.11.2025
Zustand und Nutzungsoptionen für das „Aquamobil“
Wie ist der Zustand des Kunstwerkes „Aquamobil“? Wie hoch sind die
Lagerkosten? Welche Kosten würden bei einer Wiederaufstellung anfallen?
Stellungnahme:
Die Einlagerung des Aquamobils erfolgte im Jahr 2007 durch den Fachbereich
Gebäudewirtschaft.
Zum Zustand des Aquamobils ist anzumerken, dass es 2007 bereits defekt
eingelagert wurde. Bevor eine erneute Installation erfolgen könnte, müsste es
zunächst repariert werden.
Nach erneuter Installation würde das Aquamobil als Brunnen geführt und unterläge
somit einer aufwändigen Wartung und regelmäßigen Prüfungen, die auch
wiederkehrende statische Prüfungen beinhalten würden. Die Befüllung mit einer nicht
unerheblichen Menge an Wasser würde die Unterhaltungskosten zusätzlich erhöhen.
Unabhängig von den nicht bekannten Reparatur- und Installationskosten ist davon
auszugehen, dass die jährlichen Unterhaltungskosten die Einlagerungskosten
übersteigen würden.
Weder der Fachbereich Kultur und Stadtmarketing noch der Fachbereich
Gebäudeunterhaltung verfügen über budgetäre Mittel, um das Aquamobil zu
reparieren, zu installieren und zu ertüchtigen.
Aufgrund der Haushaltssituation rät der Fachbereich Kultur und Stadtmarketing
davon ab, das Thema aktuell weiter zu verfolgen.
Kultur und Stadtmarketing
03.03.2026

