FDP im Rat attackiert Untätigkeit der Autobahn GmbH des Bundes
Wiederkehrende Brückensperrung legt Region lahm – Leverkusen zahlt den Preis
Die FDP im Rat der Stadt Leverkusen erhebt schwere Vorwürfe gegen die Autobahn GmbH des Bundes: Trotz frühzeitiger Warnungen hat es bis heute keinerlei Konsequenzen aus der witterungsbedingten Sperrung der Rheinbrücke Leverkusen gegeben.
Bereits am 24.10.2025 hatte die FDP angemahnt, Lehren aus der Eis-Sperrung zu ziehen. „Geschehen ist leider nichts“, stellt Ratsgruppensprecherin Valeska Hansen klar. „Ein offensichtlicher Planungsfehler darf doch nicht dazu führen, dass wir jedes Jahr aufs Neue dieselbe Verkehrsfarce erleben.“
Wenn die Rheinbrücke gesperrt wird, muss der gesamte Verkehr der A1 ausweichen – mit dramatischen Folgen für Leverkusen. Umleitungsverkehr wälzt sich durch die Stadt, sorgt für Staus, Lärm und massive Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner. „Dass der totale Verkehrskollaps diesmal ausgeblieben ist, verdanken wir allein dem kalendarischen Zufall rund um Rosenmontag – nicht etwa vorausschauender Planung“, so Hansen weiter.
Die FDP kritisiert diese Zustände als untragbar. „Es kann nicht sein, dass eine Bundesautobahn wegen vorhersehbarer Wetterlagen regelmäßig zum Stillstand kommt und die Kommunen die Konsequenzen ausbaden müssen.“
Die FDP fordert die Stadtverwaltung nun mit Nachdruck auf, unverzüglich das Gespräch mit der Autobahn GmbH zu suchen und endlich eine belastbare technische Lösung durchzusetzen. Ziel muss sein, die Rheinbrücke dauerhaft wintersicher zu machen.
Hansen abschließend: „Leverkusen ist keine Ausweichspur für Planungsversagen. Wir erwarten jetzt konkretes Handeln – damit sich dieses Chaos nicht jedes Jahr wiederholt.“

